Die Laparoskopische Kastration der Hündin

Was ist das

Es handelt sich um eine Operationstechnik bei der die Eierstöcke der Hündin mit nur 3 kleinen Einstichen in der Bauchdecke, entfernt werden.

Hierzu wird der Bauch mit CO2-Gas aufgeblasen und mit einer Optik - die über ein kleines Loch von 5-10 mm in die Bauchhöhle eingeführt wird - die Operation verfolgt.

Die Eierstöcke werden mittels moderner LigaSureTM – Technik entfernt.

Hierzu benötigt man 2 weitere kleine Einstiche in die Bauchhöhle – einen für das LigaSure, und einen zweiten für eine Haltezange.

Die Blutgefäße werden „verschweißt“ und anschließend abgeschnitten. Das Gewebe wird entfernt

Wann hat es Vorteile?

Vor allem bei großen und tiefbrüstigen, bzw. übergewichtigen Hündinnen, ist diese Methode schonender

  1. Die Bauchdecke muss weder weit geöffnet, noch stark gespreizt werden.
  2. Inkomplettes Entfernen von Eierstockgewebe (und damit Läufigkeitssymptome trotz Kastration) ist durch die bessere Übersicht sicher vermeidbar.
  3. Gefahr eines Narbenbruches nach der Operation ist auch bei normaler Bewegung nicht möglich
  4. Bei Rassen bzw. Hundefamilien mit bekanntem Risiko zur Magendrehung, kann die vorbeugende Fixation des Magens bei der gleichen Operation sehr schonend für den Hund durchgeführt werden.

Voraussetzung für die Operation

Eine Narkose-Voruntersuchung sollte für jeden Patienten durchgeführt werden!

Dazu gehört

Wann sollte man darauf verzichten?